Schwerpunktprojekt "Politisch-Historische Aufarbeitung der SED-Diktatur"


Das Schwerpunktprojekt "Politisch-Historische Aufarbeitung der SED-Diktatur" wurde im September 2009 eingerichtet. Leiterin ist Frau Jutta Fleck. Sie ist die "Frau vom Checkpoint Charlie". Seit der Veröffentlichung des Buches und der Ausstrahlung des Spielfilms und der TV-Dokumentation ist Jutta Fleck zur Symbolfigur für den friedlichen Widerstand gegenüber der DDR-Diktatur geworden. Für ihr mutiges Engagement zur Freilassung ihrer Töchter erhielt sie im Dezember 2007 die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen und im Januar 2008 den Bürstädter Courage-Orden. Am 16. November 2009 wurde ihr im Rahmen der Veranstaltung "Gegner des SED-Unrechts" der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland von Bundespräsident Horst Köhler überreicht.

Aufbau eines Schwerpunktes zur politisch-historischen Aufarbeitung der SED-Diktatur

Ein wichtiges Ziel des Schwerpunktprojekts ist der Aufbau und die Leitung des neuen Schwerpunktes zur politisch-historischen Aufarbeitung der SED-Diktatur, insbesondere

  • Vermittlung von Kontakten und Informationen über Fragen der Erinnerungskultur im Hinblick auf die DDR-Diktatur,
  • erste Hilfestellung im Zusammenhang mit Antragsverfahren auf Einsicht in die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, sowie Hilfe bei Antragsstellung der Opferrente für politische Häftlinge in der ehemaligen DDR,
  • vermittelnde Aktivitäten über bestehende Beratungsangebote in Hessen.

Bildungsangebote

Unterstützung und Erweiterung bestehender Bildungsangebote zum Thema Aufarbeitung der SED-Diktatur in Hessen, insbesondere

  • Vermittlung von Zeitzeugen insbesondere für Schulen und Hochschulen, Lesungen und Dokumentationen
  • in enger Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, unterstützen wir die Schulen bei Klassenfahrten zur Gedenkstätte einschließlich eines Projekttages,
  • Beratung der Landesregierung bei der Lehrplangestaltung und bei der Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien,
  • Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Unrechts-Charakter der SED-Diktatur.

Aufbau eines Netzwerks "Aufarbeitung der SED-Diktatur"

Im Rahmen des Schwerpunktprojekts soll ein landes- und bundesweites Netzwerk zum Thema "Aufarbeitung der SED-Diktatur" insbesondere mit Bezug auf das Land Hessen aufgebaut werden. Das umfasst insbesondere

  • die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Initiativen und Behörden in anderen Bundesländern, wie zum Beispiel der Stiftung Aufarbeitung und der Stasi-Unterlagen-Behörden des Bundes und der Länder,
  • die Ausweitung der Kontakte zu Stiftungen, Vereinen, Verbänden, Begegnungen- und Besichtigungsstätten sowie Museen, die sich der Aufarbeitung der SED-Diktatur widmen.

Dokumentation

Aufbau einer Dokumentation zu Opfern der SED-Diktatur und politischen Häftlingen mit Bezug zum Land Hessen. Einige dieser Zeitzeugen und ihre bewegenden Erlebnisse werden in dem Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Checkpoint Q in den kommenden Jahren präsentiert. Nähere Informationen zur Auftaktveranstaltung am 08. Dezember 2010 und Konzeption finden Sie hier Checkpoint Q.

Interessenten melden sich bitte bei Frau Fleck (Kontaktdaten siehe rechts).


Adresse

Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4 - 6
65183 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 32-40 51
Telefax: +49 (0) 611 32-40 77
E-Mail: poststelle@hlz.hessen.de

Öffnungszeiten

Montag 10.00 - 16.00 Uhr
Dienstag 10.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch 10.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 19.00 Uhr
Freitag 10.00 - 14.00 Uhr

 

Noch
120
Tage bis zur
Bundestagswahl und Landtagswahl
am 22.9.2013

Kontakt

Leiterin Schwerpunktprojekt Politisch-Historische Aufarbeitung der SED-Diktatur

Jutta Fleck
Telefon: +49 (0) 611 32-40 72
Telefax: +49 (0) 611 32-40 77
E-Mail: jutta.fleck@hlz.hessen.de

Sachbearbeitung

Ludmila Nedodajew
Telefon: +49 (0) 611 32 40 71
ludmila.nedodajew@hlz.hessen.de

Publikationsverzeichnis

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit
Themenseite "Nachhaltigkeit"

Schwerpunktprojekt

Politische Bildung

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